Quick Ratio (Liquidität 2. Grades)

Quick Ratio (Liquidität 2. Grades)

Quick Ratio (Liquidität 2. Grades) zeigt, ob Ihr Unternehmen kurzfristige Rechnungen aus schnell verfügbaren Mitteln bezahlen kann. Berücksichtigt werden Bargeld, Bankguthaben und offene Kundenforderungen, nicht aber die Vorräte. Je höher der Wert, desto mehr Puffer für kurzfristige Zahlungen.

So wird es grob berechnet:

  • Zähler: liquide Mittel (Kasse, Bank) + kurzfristige Forderungen + ggf. leicht veräußerbare Wertpapiere
  • Nenner: kurzfristige Verbindlichkeiten
  • Vorräte und Anzahlungen werden nicht einbezogen
Box illustration

Kurzes Beispiel

Kasse 10, Forderungen 40, kurzfristige Verbindlichkeiten 50 → Quick Ratio = (10 + 40) / 50 = 1,0. Werte dienen nur der Veranschaulichung.

Die Kennzahl liegt zwischen der Liquidität 1. Grades (sehr streng: nur Bargeld/Bank) und der Liquidität 3. Grades (weniger streng: inklusive Vorräte). Bei Unternehmen mit viel Lager fällt die Quick Ratio oft niedriger aus als die Liquidität 3. Grades; bei Dienstleistern ohne großes Lager ist sie meist aussagekräftiger.