Break-even-Punkt

Break-even-Punkt

Der Break-even-Punkt (auch Gewinnschwelle) ist der Punkt, an dem deine Erlöse genau deine Gesamtkosten decken. Du machst weder Gewinn noch Verlust. Er lässt sich in Stück (wie viele Einheiten du verkaufen musst) oder in Umsatz (welchen Gesamtumsatz du brauchst) angeben.

Um ihn zu schätzen, brauchst du vor allem drei Werte: Fixkosten, variable Kosten pro Stück und den Verkaufspreis. Für den Stück‑Break-even teilst du die Fixkosten durch den Deckungsbeitrag pro Stück (Preis minus variable Kosten). Für den Umsatz‑Break-even nutzt du die Deckungsbeitragsmarge.

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Kurzes Rechenbeispiel

Fixkosten 10 000, Preis 50, variable Kosten 30 ⇒ Deckungsbeitrag 20. Break-even: 10 000 ÷ 20 = 500 Stück.

Worauf du beim Break-even-Punkt achten solltest:

  • Es gibt zwei Varianten: Stück-Break-even (Menge) und Umsatz-Break-even (Geldbetrag).
  • Steigen Fixkosten, steigt auch der Break-even. Höherer Preis oder niedrigere variable Kosten senken ihn.
  • Bei mehreren Produkten arbeite mit durchschnittlichen Deckungsbeiträgen oder nimm einen realistischen Produktmix an.
  • Rechne konsistent: entweder alles netto oder alles brutto, damit das Ergebnis nicht verzerrt ist.
  • Der Break-even ist eine Planungshilfe. Er hängt von Annahmen ab und ersetzt keine laufende Kontrolle der Zahlen.
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