Variable Kosten

Variable Kosten

Variable Kosten sind Ausgaben, die sich direkt mit deiner Leistung ändern – zum Beispiel mit Stückzahl, Umsatz oder Nutzungsdauer. Steigt deine Produktion oder dein Verkauf, steigen diese Kosten mit; sinkt die Auslastung, fallen sie geringer aus. Sie unterscheiden sich damit von fixen Kosten, die unabhängig von der Menge anfallen.

Für die Kalkulation sind variable Kosten wichtig: Sie bestimmen, ab welchem Preis du je Einheit verdienst, und fließen in den Deckungsbeitrag ein. So kannst du Gewinnschwelle und Rabattspielräume besser einschätzen.

Typische Beispiele für variable Kosten sind:

  • Wareneinsatz oder Material pro Stück
  • Verpackung und Versand je Auftrag
  • Verkaufsprovisionen und transaktionsabhängige Zahlungsgebühren
  • Akkord- oder Stücklöhne
  • Nutzungsabhängiger Strom oder andere Energie
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Ein einfaches Beispiel

Verkaufst du mehr Stück, fallen Material, Verpackung und Transaktionsgebühren entsprechend öfter an. Bei weniger Verkäufen sinken diese Posten mit.

Nicht alle Posten sind klar variabel oder fix. Bei gemischten Kosten (z. B. Telefon oder Energie) hilft es, den verbrauchsabhängigen Teil abzutrennen – deine Kalkulation pro Auftrag wird dadurch genauer.

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Praxis-Tipp

Erfasse variable Kosten pro Einheit oder Auftrag in deiner Kalkulation. So erkennst du den Deckungsbeitrag je Job und vermeidest Unterpreise.
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