Umlaufvermögen

Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen umfasst alle Vermögenswerte, die im normalen Geschäftsablauf kurzfristig verbraucht, verkauft oder in Geld umgewandelt werden. Es steht dem Anlagevermögen gegenüber, das dem Betrieb längerfristig dient.

Box illustration

Kurzes Beispiel

Sie verkaufen Ware auf Rechnung: Die Forderung an den Kunden zählt zum Umlaufvermögen, bis der Zahlungseingang auf dem Bankkonto erfolgt.

Es zeigt, wie liquide Ihr Unternehmen ist: Je mehr schnell verfügbare Mittel, desto leichter lassen sich laufende Rechnungen begleichen. Die getrennte Darstellung hilft, Bestände, Forderungen und flüssige Mittel auf einen Blick zu prüfen.

Typische Bestandteile des Umlaufvermögens:

  • Bargeld und Bankguthaben
  • Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
  • Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse, Handelswaren)
  • Kurzfristige Wertpapiere zur kurzfristigen Anlage
  • Sonstige kurzfristige Vermögenswerte (z. B. aktive Rechnungsabgrenzung)