Sensitivitätsanalyse

Sensitivitätsanalyse zeigt, wie stark sich Ihr Ergebnis verändert, wenn sich einzelne Annahmen ändern. Typische Treiber sind Preis, Absatzmenge, Einkaufskosten oder Zahlungsausfälle. So erkennen Sie, welche Stellschrauben Marge, Gewinn oder Liquidität am meisten beeinflussen.
Sie variieren eine Annahme in einem realistischen Bereich und beobachten die Wirkung auf Kennzahlen wie Gewinn oder Cashflow. Für kleine Betriebe genügen einfache Was-wäre-wenn-Rechnungen in einer Tabellenkalkulation, solange die Annahmen klar benannt und dokumentiert sind.
So gehen Sie bei einer einfachen Sensitivitätsanalyse vor:
- Wählen Sie die Zielgröße (z. B. Gewinn, Marge oder Cashflow).
- Bestimmen Sie die wichtigsten Annahmen (Preis, Menge, variable/fixe Kosten, Zahlungsziel).
- Legen Sie plausible Bandbreiten fest und ändern Sie zunächst nur eine Annahme.
- Bewerten Sie die Auswirkung und markieren Sie die kritischsten Treiber.
- Ergänzen Sie bei Bedarf eine Szenarioanalyse mit Basis-, optimistischem und vorsichtigem Fall.

Einfaches Beispiel
Steigt der Einkaufspreis pro Stück, sinkt die Marge je Stück und der Gewinn kann kippen. Eine Sensitivitätsanalyse zeigt, bis zu welchem Einkaufspreis Ihr Angebot noch profitabel bleibt.
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