Liquiditätsreserve

Liquiditätsreserve

Liquiditätsreserve ist ein finanzieller Puffer aus schnell verfügbaren Mitteln. Er hilft, Zahlungen pünktlich zu leisten, wenn Einnahmen schwanken oder unerwartete Ausgaben auftauchen. Ziel ist, Engpässe zu vermeiden und handlungsfähig zu bleiben.

Die Reserve besteht aus Geld, das Sie sofort oder sehr kurzfristig nutzen können, ohne Verluste oder Bindungen. Sie unterscheidet sich von Rücklagen (Eigenkapitalposten) und Rückstellungen (voraussichtliche Verpflichtungen) – diese sind keine verfügbare Liquidität. Eine zugesagte Kreditlinie kann zusätzlich absichern, zählt aber nicht zur Reserve, solange daraus kein Guthaben besteht.

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Praxis-Tipp

Führen Sie die Reserve getrennt, zum Beispiel auf einem eigenen Konto, und füllen Sie sie regelmäßig nach. Legen Sie einen Zielbetrag fest, der sich an mehreren Wochen Fixkosten orientiert.

Typische Bausteine, die zur Liquiditätsreserve gehören:

  • Bargeld in der Kasse für kleine Ausgaben.
  • Sichtguthaben auf dem Geschäftskonto.
  • Sehr kurzfristig verfügbare und risikoarme Geldanlagen.

Was nicht zur Reserve zählt:

  • Offene Forderungen, die erst später eingehen.
  • Lagerbestände oder Anlagevermögen.
  • Langfristig gebundene oder schwankungsanfällige Geldanlagen.
  • Nicht zugesagte Kreditrahmen.
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