Kapitalkosten

Kapitalkosten

Kapitalkosten sind die Kosten dafür, dass Ihrem Unternehmen Geld zur Verfügung steht. Dazu zählen die Zinsen für aufgenommenes Fremdkapital und die Rendite, die Eigentümer für ihr eingesetztes Eigenkapital erwarten. Sie dienen als Maßstab: Eine Investition gilt nur dann als sinnvoll, wenn sie mindestens diese Kosten deckt.

In der Praxis werden Kapitalkosten oft als ein Satz verwendet, der Risiko und Finanzierungsstruktur widerspiegelt. Man unterscheidet grob zwischen Kosten für geliehenes Geld und Kosten für eigenes Geld; gemischt ergeben sie die durchschnittlichen Kapitalkosten des Unternehmens.

Woraus sich Kapitalkosten typischerweise zusammensetzen:

  • Fremdkapitalkosten: Zinsen und Gebühren für Kredite oder Leasing.
  • Eigenkapitalkosten: Erwartete Rendite der Inhaber für das eingegangene Risiko; keine direkte Zahlung, aber Opportunitätskosten.
  • Durchschnittliche Kapitalkosten (z. B. WACC): Mischung aus beiden entsprechend ihrem Anteil in der Finanzierung; oft als Kalkulationszins genutzt.
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Einfache Mischrechnung

Beispiel: 60 % Fremdkapital mit 5 % und 40 % Eigenkapital mit 12 % ergeben durchschnittliche Kapitalkosten von 8,8 %. Die Zahlen dienen nur zur Veranschaulichung.
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