Forderungslaufzeit (DSO)

Forderungslaufzeit (DSO)

Forderungslaufzeit (DSO) ist eine Kennzahl, die zeigt, wie viele Tage Ihre Umsätze im Durchschnitt unbezahlt bleiben (auch „Debitorenlaufzeit“). Sie basiert auf den offenen Forderungen gegenüber Kunden und hilft, Liquidität und Mahnwesen zu steuern.

Ein niedriger DSO bedeutet schnelle Zahlungseingänge und weniger gebundenes Kapital. Ein hoher DSO weist auf längere Wartezeiten und höheres Finanzierungsrisiko hin. Der Wert hängt von Branche, Kundenstruktur und den vereinbarten Zahlungszielen ab.

So wird die DSO grob hergeleitet:

  • Ermitteln Sie die offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (durchschnittlich im betrachteten Zeitraum).
  • Bestimmen Sie den durchschnittlichen Tagesumsatz.
  • Teilen Sie die offenen Forderungen durch den Tagesumsatz – Ergebnis sind durchschnittliche „Tage offen“.
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Tipps zur Verbesserung der DSO

Rechnungen zügig versenden, klare Zahlungsziele vereinbaren und automatische Mahnungen nutzen. Teil- oder Vorauszahlungen sowie digitale Bezahlarten können die DSO spürbar senken.
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