Forderungseinzug

Forderungseinzug ist der Prozess, mit dem ein Unternehmen offene Rechnungen bezahlt bekommt. Er umfasst alle Schritte von der ersten Erinnerung bis zur endgültigen Zahlung oder Klärung.
Der Einzug kann intern erfolgen (z. B. per Zahlungserinnerung und Mahnung) oder extern über Dienstleister wie Inkasso oder Factoring. In der Buchhaltung bleibt die Forderung bestehen, bis sie bezahlt, abgetreten, verrechnet oder als uneinbringlich ausgebucht wird.

Kurzbeispiel
Du verschickst eine Rechnung, erinnerst freundlich an die Zahlung und übergibst die offene Forderung bei Bedarf an einen Inkassodienst. Nach Zahlung verbuchst du den Eingang und schließt die Forderung.
Typische Wege des Forderungseinzugs:
- Eigenes Mahnwesen: Erinnerungen senden, telefonische Klärung, ggf. Raten anbieten.
- SEPA-Lastschrift: Mit Mandat ziehst du den Betrag aktiv ein; Rückgaben sind möglich.
- Inkassounternehmen: Externe Eintreibung, du bleibst Inhaber der Forderung.
- Factoring: Verkauf der Forderung für sofortige Liquidität; der Factor treibt ein.
- Gerichtliches Mahnverfahren: Falls nötig, formale Schritte bis zur Vollstreckung.
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