Einfache Buchführung

Einfache Buchführung

Einfache Buchführung ist die schlanke Form der Buchhaltung, bei der du Einnahmen und Ausgaben nach tatsächlichem Geldfluss festhältst. In Deutschland passiert das meist über die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Sie eignet sich für kleine Betriebe und Freiberufler, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Box illustration

So sieht eine EÜR-Rechnung aus

Du kaufst Material für 500 und stellst später eine Rechnung über 800. Sobald das Geld geflossen ist, ergibt sich ein Gewinn von 300 (800 Einnahmen minus 500 Ausgaben).

Im Unterschied zur doppelten Buchführung erstellst du keine Bilanz. Du führst eine einfache Liste der Geldbewegungen; das ist leichter zu pflegen, aber liefert weniger Details für komplexe Unternehmen.

Was du in der einfachen Buchführung typischerweise festhältst:

  • Einnahmen: Datum, Betrag, Kunde, Zweck der Zahlung.
  • Ausgaben: Beleg, Lieferant, Betrag, Kategorie.
  • Kasse und Bank: alle Zu- und Abgänge, idealerweise getrennt.
  • Offene Posten: noch nicht bezahlte Rechnungen im Blick behalten.
  • Privatentnahmen und -einlagen: getrennt dokumentieren.
  • Umsatzsteuer: getrennt erfassen, falls du umsatzsteuerpflichtig bist.
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