Eigenkapital

Eigenkapital

Eigenkapital ist der Teil des Unternehmens, der den Eigentümern gehört. Es ist die Differenz aus Vermögen und Schulden und steht in der Bilanz auf der Passivseite. Es zeigt, wie viel im Betrieb aus eigener Kraft finanziert ist.

Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften ändern Einlagen und Entnahmen das Eigenkapital direkt. Bei Kapitalgesellschaften setzt es sich aus Posten wie gezeichnetem Kapital, Kapitalrücklagen und Gewinnrücklagen zusammen.

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Einfaches Rechenbeispiel

Vermögen 50.000 minus Schulden 20.000 ergibt Eigenkapital 30.000. In der Bilanz erscheint dieser Betrag im Abschnitt Eigenkapital.

Ein stabiles Eigenkapital ist ein Puffer für schlechte Zeiten und erhöht die finanzielle Unabhängigkeit. Es ist auch ein wichtiges Signal für Kreditgeber und Investoren.

Das beeinflusst Ihr Eigenkapital direkt:

  • Gewinne erhöhen es; Verluste verringern es.
  • Einlagen der Eigentümer erhöhen es.
  • Entnahmen oder Ausschüttungen verringern es.
  • Umbuchungen in Rücklagen ändern die Verteilung, nicht die Summe.
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Praxis-Tipp

Trennen Sie Entnahmen bzw. Ausschüttungen von Kosten: Sie mindern das Eigenkapital, sind aber kein Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung.
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