Durchschnittskostenmethode

Durchschnittskostenmethode

Durchschnittskostenmethode ist ein Verfahren zur Bewertung von Vorräten wie Waren oder Rohstoffen. Dabei werden Bestände und Verbräuche zu einem durchschnittlichen Einstandspreis bewertet, der aus den bisherigen Einkäufen (und ggf. Herstellungskosten) berechnet wird. So werden Preisschwankungen geglättet und die Bewertung bleibt übersichtlich.

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Kurzes Beispiel

Du kaufst 10 Stück zu 10 pro Stück und später 5 Stück zu 14. Der Durchschnittspreis ist (10×10 + 5×14) ÷ 15 = 11,33 pro Stück; Abgänge werden mit diesem Preis bewertet.

Die Methode wird oft genutzt, weil sie einfach und nachvollziehbar ist. Es gibt zwei gängige Varianten mit unterschiedlicher Aktualität des Durchschnittspreises.

So unterscheiden sich die Varianten der Durchschnittskostenmethode:

  • Periodischer Durchschnitt: Ein Durchschnittspreis für einen Zeitraum (z. B. Monat) aus allen Zugängen; alle Abgänge im Zeitraum nutzen diesen einen Preis.
  • Gleitender (gewogener) Durchschnitt: Nach jedem Zugang wird ein neuer Durchschnitt berechnet; Abgänge danach nutzen den jeweils aktuellen Durchschnittspreis.
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Praxis-Tipp

Lege die Variante intern fest und bleibe konsequent dabei. Einheitliche Anwendung macht Auswertungen einfacher und Vergleichswerte verlässlich.