Cash-Abfluss

Cash-Abfluss

Cash-Abfluss ist jede tatsächliche Auszahlung aus deinem Unternehmen – also wenn Geld dein Konto oder die Kasse verlässt. Er unterscheidet sich vom Aufwand: Aufwand kann in der Buchhaltung entstehen, ohne dass sofort Geld fließt. Ein Cash-Abfluss mindert direkt deine Liquidität.

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Kurzbeispiel

Du bezahlst eine Lieferantenrechnung per Überweisung: Das ist ein Cash-Abfluss. Die Abschreibung einer Maschine ist kein Cash-Abfluss, weil dafür kein Geld fließt.

Cash-Abflüsse treten in drei Bereichen auf: im operativen Alltag (Betrieb), bei Investitionen und in der Finanzierung. Das hilft dir, Zahlungsströme zu ordnen und die Liquidität zu planen, damit genügend Geld für fällige Zahlungen bereitsteht.

Typische Cash-Abflüsse im Geschäftsalltag:

  • Zahlungen an Lieferanten für Waren und Dienstleistungen
  • Löhne und Gehälter, Honorare
  • Miete, Energie, Software-Abos und Versicherungen
  • Steuern, Abgaben und Gebühren
  • Tilgung von Darlehen und Zinszahlungen
  • Kauf von Maschinen, Fahrzeugen oder anderen Anlagegütern

Was meist kein Cash-Abfluss ist:

  • Abschreibungen und Wertberichtigungen
  • Rückstellungen bilden ohne Zahlung
  • Umbuchungen innerhalb der eigenen Konten ohne Geldabgang
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Praxis-Tipp

Trenne in deiner Liquiditätsplanung Auszahlungen von Aufwänden. So erkennst du früh mögliche Engpässe und kannst rechtzeitig gegensteuern.