SWIFT/BIC-Code: Was ist das und wie nutzt man ihn auf der Rechnung

Was ist der SWIFT/BIC-Code
Der SWIFT/BIC-Code ist ein eindeutiger Code, der eine bestimmte Bank bezeichnet. Er funktioniert ähnlich wie eine Postleitzahl — er zeigt nicht auf ein Haus, sondern auf die Bank, bei der die Zahlung ankommen soll. SWIFT und BIC sind dabei zwei Namen für dasselbe: SWIFT ist der Name des Zahlungsnetzes, BIC (Business Identifier Code) die offizielle Bezeichnung des Codes nach internationaler Norm. Im Rechnungsformular von MeineRechnungOnline finden Sie ihn als Feld SWIFT/BIC.
Wie der SWIFT/BIC-Code aussieht
Der Code hat immer 8 oder 11 Zeichen und besteht aus vier Teilen:
die ersten 4 Buchstaben — Kürzel der Bank,
die nächsten 2 Buchstaben — Ländercode (zum Beispiel DE für deutsche Banken),
2 Zeichen — Ort (Region oder Hauptsitz),
die letzten 3 Zeichen — die Filiale; sie sind optional, und wenn sie fehlen, geht die Zahlung an den Hauptsitz.
Ein Beispiel: DEUTDEFF steht für die Deutsche Bank in Frankfurt. Ihren eigenen SWIFT/BIC denken Sie sich nie aus. Sie finden ihn im Online-Banking, auf dem Kontoauszug oder auf der Website Ihrer Bank — jede Bank gibt ihn öffentlich an.
SWIFT/BIC und IBAN — wann Sie ihn brauchen
IBAN und SWIFT/BIC ergänzen einander: Die IBAN zeigt auf das konkrete Konto, der SWIFT/BIC auf die Bank, bei der das Konto liegt. Bei Euro-Zahlungen innerhalb der EU und des gesamten sogenannten SEPA-Raums reicht heute meist die IBAN allein — seit 2016 leitet die Bank den SWIFT/BIC selbst ab. Nützlich (und manchmal nötig) ist er, wenn:
ein Kunde außerhalb der EU zahlt,
die Zahlung in einer anderen Währung als Euro erfolgt,
oder die Bank der Gegenseite ihn ausdrücklich verlangt.

So tragen Sie den SWIFT/BIC in MeineRechnungOnline ein
In MeineRechnungOnline ist SWIFT/BIC ein normales Feld in den Zahlungsangaben, direkt neben Kontonummer und IBAN. Sie tragen ihn einmal in den Firmendaten ein, danach wird er beim Erstellen von Rechnungen automatisch vorausgefüllt. Wollen Sie ihn nur auf einer einzigen Rechnung ergänzen, überschreiben Sie das Feld direkt in deren Zahlungsangaben. Auf der fertigen Rechnung erscheint der SWIFT/BIC bei den Zahlungsangaben, sodass der ausländische Kunde ihn sofort sieht.


Ist der SWIFT/BIC einmal gespeichert, ist die Rechnung ins Ausland eine Sache weniger Klicks — und Sie kümmern sich um die Arbeit statt um das Suchen von Bankcodes.
Stellen Sie auch ins Ausland Rechnungen? Lesen Sie unsere Anleitung zur internationalen Rechnungsstellung.
Sind SWIFT und BIC dasselbe?
Ja, es sind zwei Namen für einen Code. „SWIFT“ ist die geläufige Bezeichnung, „BIC“ die offizielle nach der Norm. Ins Feld SWIFT/BIC tragen Sie denselben Wert ein, egal ob nach SWIFT oder BIC gefragt wird.
Wo finde ich den SWIFT/BIC meiner Bank?
Im Online-Banking, auf dem Kontoauszug oder auf der Website der Bank. Jede Bank gibt ihren SWIFT/BIC öffentlich an.
Brauche ich den SWIFT/BIC auch für Zahlungen innerhalb Deutschlands?
Meist nicht. Für inländische Euro-Zahlungen genügt die IBAN. Der SWIFT/BIC ist vor allem für Zahlungen aus dem Ausland relevant.
Reichen 8 Zeichen oder muss ich 11 haben?
Ein achtstelliger Code führt zum Hauptsitz der Bank und reicht meist aus. Besteht die Gegenseite auf 11 Zeichen, wird am Ende „XXX“ ergänzt.
Muss ich den SWIFT/BIC auf jeder Rechnung eintragen?
Nein. Sie speichern ihn einmal in den Firmendaten, danach wird er automatisch vorausgefüllt. Ändern können Sie ihn jederzeit auf der einzelnen Rechnung.

